Stiftung Resilienz - Trauma - Wachstum

8 Millionen Menschen in Deutschland sind von traumatisch wirkenden Erfahrungen betroffen. Das schätzen Experten.

Manche sprechen sogar von etwa 20 Millionen. Das ist jeder Vierte.

Diese Menschen können von einzelnen Traumata durch Unfälle oder Katastrophen betroffen sein. Oder von regelmäßigen Vernachlässigungen oder Misshandlungen in der Kindheit. Aber auch schon, wenn die Bindungsbedürfnisse von Säuglingen nicht erfüllt wurden, kann eine Traumatisierung die Folge sein. Dies erkennt man nicht immer gleich. Oft leiden die Betroffenen unter ständiger Anspannung, Schlafstörungen, unangenehmen emotionalen Zuständen oder körperlichen Problemen wie etwa Schmerzen.

Viele Menschen sind auch von Traumata beeinflusst, die nicht ihre eigenen sind: Wie man heute weiß, können seelische Verletzungen auch von den Großeltern und den Eltern stammen, sie werden an die folgenden Generationen weitergegeben. Gerade die Kriegserlebnisse aus den beiden Weltkriegen haben viele Männer und Frauen damals traumatisiert und sprachlos gemacht. Die Folgen wirken nach.

Hier wollen wir etwas tun. 

Zur Zeit bauen wir eine Stiftung auf, die zwei Ziele verfolgt:

  • Wir wollen mit dem Thema Traumafolgen und Möglichkeiten der Wiederherstellung in die Öffentlichkeit hineinwirken.

  • Wir wollen Menschen mit geringen finanziellen Mitteln Zugang zu Hilfe bei traumatischen Belastungen ermöglichen.

Mehr Informationen dazu folgen demnächst.


In jeder zweiten Ehe ist mindestens einer traumatisiert.
— Michaela Huber, führende Expertin für Trauma und Dissoziation