Trauma entsteht durch überwältigenden Stress. Und man kann etwas tun.

 
 

Traumatische Erfahrungen können jeden treffen.

Sei es ein Unfall oder das Miterleben einer Katastrophe - wenn die eigenen Bewältigungsmechanismen nicht ausreichen, kann das Geschehene subjektiv zur übermäßigen Bedrohung werden. Das hinterlässt Spuren in Körper und Psyche. Ständige innere Übererregung, Schlafstörungen und plötzliches ungewolltes Wiedererleben des Ereignisses in Bildern oder Gefühlszuständen können die Folge sein, ebenso Erschöpfung und Burnout und das Vermeiden von bestimmten Umgebungen oder Situationen.

Frühe Geschehnisse prägen sich tiefer ein.

Noch gravierender wirken sich traumatische Beziehungserfahrungen bei Kindern aus, vor allem, wenn sie wiederholt erlebt werden. Das Unaushaltbare wird dabei in den Tiefen der Psyche verstaut. Von dort wirkt es auf körperliche und seelische Vorgänge.

Das Deutsche Ärzteblatt veröffentlichte 2011 eine repräsentative Studie. Danach berichtet jeder zweite Befragte von mindestens einer Art erlittener Misshandlung oder Vernachlässigung bis zum 18. Lebensjahr.

Nicht erfüllte Grundbedürfnisse schaden.

Heute weiß man durch die Bindungsforschung, dass es bereits traumatische Folgen haben kann, wenn die emotionalen Bedürfnisse von Kindern nicht ausreichend erfüllt werden. Gerade sensible Menschen sind davon betroffen.

Der Psychotraumatologe Frank W. Putnam kommt nach der Auswertung vieler Quellen zu dem Schluss, dass viele, wenn nicht sogar die meisten der Kinder negative Folgen davontragen. Diese halten unbearbeitet in der Regel das ganze Leben lang an. Oft zeigen sich Folgen erst im höheren Alter.

Nicht jedes Trauma ist ein eigenes.

Immer klarer wird in den letzten Jahren, welchen Einfluss die erlittenen Traumata von Großeltern und Eltern auf die nachfolgenden Generationen haben. Überwältigende Kriegserfahrungen wirken bis zu den Enkeln nach, bis auf die Ebene des Erbguts, der Gene. Albträume von Kriegsgeschehen oder unerklärliche Ängste können die Folge sein.  

Lassen Sie sich helfen.

Praxis für traumabegleitung • Karin dölla-höhfeld und günther höhfeld

Praxis für traumabegleitung • Karin dölla-höhfeld und günther höhfeld

Karin Dölla-Höhfeld, Verhaltensbiologin, Traumazentrierte Fachberatung (ICTB, in Ausb., anerkannt von der Deutschen Gesellschaft für Psychotraumatologie DeGPT) 

Günther Höhfeld, Beratungspsychologe MSc und ev. Theologe

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